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PEZI IST TRAURIG

Wenn mir mein Menschenkind von anderen Menschen erzählt, werde ich oft sehr traurig. Aus meinen
Bärenaugen kullern dann immer dicke Tränen.
Mein Menschenkind spricht davon, es gibt noch immer sehr viele Menschen die für Geld alles machen. Auch
andere Menschen schlagen und quälen, oder sogar töten. Ich will nun aber nicht genauer davon erzählen was mir
mein Menschenkind bereits sehr oft an Erlebtem berichtete.
Mein Menschenkind sagte jedoch bereits öfter, dass viele Menschen sehr reich werden und überhaupt nicht dafür
arbeiten müssen. Mir wurde erklärt, dass es vor vielen Bärenjahren noch völlig normal war, alle anderen Menschen
gut zu kennen. Auch solche Menschen mit denen überhaupt kein privater Kontakt besteht.
Diese Menschen mussten meist sehr dicke Menschen sein. Warum das so war, konnte mir mein Menschenkind
jedoch auch nicht genau erklären. Ich erfuhr nur soviel, dicke Menschen gaben völlig fremden Menschen Geld
und bezeichneten dies als Freundschaftsdienst. Was das nun wieder sein soll, weiß ich überhaupt nicht.

Angeblich gibt es auch Menschen welche ihr eigenes Kind töten. Wenn ich an solch grausame Taten
denke, kullern stundenlang sehr dicke Bärentränen über meine Wangen. Es gibt zwar auch bei meinen lebenden
Freunden, den Bären, manchmal grausame Mütter welche ihr Kind verstoßen.
Dann werden diese verstoßenen Bärenkinder jedoch sofort von Pflegern der Gattung Mensch in Obhut und
Fürsorge genommen. Mein Menschenkind erzählte mir davon, dass ein Eisbärenbaby von seiner Mutter nicht
angenommen wurde. Wegen des tierischen Instinkts, da die Eisbärenmutter dachte ihr Baby sei nicht
überlebensfähig. Menschen eines Tierparks nahmen sofort dieses Eisbärenbaby an sich, und versorgten es mit Wärme, Liebe und Futter.

Vielleicht treffe ich einmal eine Fee und diese erfüllt mir 3 Wünsche. Ich würde ihr sagen, als
Teddybär habe ich bloß einen einzigen großen Wunsch. Alle Menschen sollen einander lieb haben, und ganz
besonders Eltern ihr Menschenkind. Mein Menschenkind sagt, man muss seinem Kind richtige Werte im Leben beibringen.

© by Joachim Hofko

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