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PLATZMANGEL

Immer wieder gerne erinnerte ich mich zurück, als er sie zum ersten mal sah,
ich war 16 sie gerade mal süße 13 Jahr`.
Gerne kam ich zu ihren Eltern auf Besuch,
die Mutter war ebenso attraktiv, so wie Gott sie schuf.

Diese Mutter war stets fröhlich gut gelaunt,
manch einer hatte deswegen oftmals nur gestaunt.
Neue Möbel für deren Wohnsalon mussten her,
mit dieser Frau einkaufen zu fahren, darauf würde stolz sein jeder Herr.

Doch leider kam an jenem Tag ihre Tochter nicht mit,
so fuhr ich mit ihrer Mutter alleine, keineswegs zu dritt.
Im Shoppingcenter erblickten wir manch schöner Sachen,
dabei mussten wir über Unbeholfenheit anderer Kunden bereits lachen.

Die gewählten Waren im Kassenbereich auf das Förderband gelegt,
in Gedanken schmiedete sie dabei Pläne wie ihr Haus wird neu belebt.
Die Bezahlung erfolgte rasch und flink wie es sich gehört,
zu hoffen bleibt nur, dass folgendes nun niemanden stört.

Der Toyota schien irgendwie kleiner als gedacht zu sein,
trotzdem mussten jedoch alle Möbelstücke hinein.
Einiges in den Kofferraum der Rest auf den Sitzen verstaut,
und plötzlich lachten wir beide sehr laut.

Wie sollte ich als Beifahrer nun Platz nehmen im Wagen?
Zu Ende war unsere Geduld um einander noch irgendetwas zu fragen.
Die Heimfahrt erfolgte danach mit Hupkonzert sehr gewagt,
wohl besser wenn man nun nicht genauer deswegen fragt.

© by Joachim Hofko

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